RECONQUISTA

  • 19-01-20 18:15 Alter: 80 Tage

    Manipulation der Mobilfunkdaten des Germanwings-Absturzes von 2015

    Was wollen die französischen Ermittler verbergen?

    Andreas Lubitz / Germanwings
    Andreas Lubitz - zu Unrecht zum Täter erkoren?

    Als am 24. März 2015 eine Germanwings-Maschine vom Typ Airbus A-320 auf dem Weg von Spanien nach Deutschland in den Alpen zerschellte, stand die Todesursache schnell fest: Der Co-Pilot Andreas Lubitz soll aufgrund psychischer Probleme das Flugzeug absichtlich an einbem Berghang zerschellen lassen, während sich der eigentliche Pilot auf einem Toilettengang befand. Als Beweis für diese Version wurde  auf den Stimmenrekorder des cockpits verwiesden, der kurz vor dem Absturz ein schweres, schnelles Atmen aufzeichnete. Demnach hätte Lubitz am Steuer gesessen und der Pilot vergeblich von außen gegen die Tür geklopft.
    Branchenkenner wunderten sich schon damals über die „rätselhaft schnelle und offensichtlich eindeutige Festlegung“ auf die Absturzursache keine 48 Stunden nach dem Vorfall, die alleine auf der Auswertung des Stimmenrekorders, Radardaten und Funkverkehr beruhte.
    Die Eltern des angeblichen Ungklücksverursachers hatten die damaligen Ergebnisse bis heute bestritten und darauf verwiesen, daß die vielfach behauptete Deprressionserkrankung von Andreas Lubitz unrichtig sei: „Keiner der 2014/2015 behandelnden Ärzte – seien es psychiatrische Fachärzte oder sonstige Mediziner – hat bei Andreas Lubitz zu diesem Zeitpunkt eine Depression diagnostiziert“, stellte die Familie fest und ergänzte: „Ausserdem hat kein Arzt und Therapeut Suizidgedanken festgestellt bzw. vom Patienten berichtet erhalten.“
    Nun könnten ihre Zweifel neue Nahrung erhalten. Wie die Bild am Sonntag berichtete, wurden alle 50 der bislang an Angehörige der 150 damaligen Todesopfer ausgehändigte Mobiltelefone manipuliert, und zwar nach dem Absturz.
    Nachdem sich bereits viele Angehörige in einem Forum über diese Manipulation beklagt hatten, bestätigte ein Experte, daß ein ihm übergebenes Telefon aus der Unglücksmaschine „definitiv nach dem Absturz manipuliert“ wurde. „Der NAND-Speicher, der als Festplatte des Handys dient, wurde laut dem Experten entnommen, was nicht durch den Aufprall geschehen sein kann, da die Platine ansonsten keine Schäden aufweist. Auf dem NAND-Speicher befinden sich alle Daten – also SMS-Verläufe, Fotos und Anruflisten.“ Zwar wurde der Speicher separat an die Angehörigen übergeben. Doch alle darauf befindlichen Daten wurden vorher gelöscht. Nach Aussage der Lufthansda war mit dem Bergen und Übergeben von persönlichen Gegenständen der britische Dienstleister Kenyon beauftragt gewesen. Die französischen Ermittler schwiegen bisklang zu den Vorwürfen.
    Naheliegend wäre es aber, daß durch die Daten-Loschung mögliche Videos von dem Absturzhergang vor der Öffentlichkeit geheim gehalten werden sollen. Möglicherweise wollten die weisungsgebundenen Ermittler dadurch verhindern, daß technische Mängel des Airbus, an dessen Herstellerkonzern die französische Regierung beteiligt ist, an die Öffentlichkeit dringen.


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