RECONQUISTA

  • 15-11-12 18:50 Alter: 12 Jahr/e

    80 000 weitere jüdische Opfer des Nationalsozialismus entdeckt!

    67 Jahre nach Kriegsende vereinbart die BRD mit der Jewish Claims Conference erneute Zahlung von mehreren Hundert Millionen Euro


    In Auschwitz befreite Kinder 1945

    1952 hatte sich die Bundesrepublik Deutschland im Luxemburger Abkommen verpflichtet, jüdische Opfer des Nationalsozialismus finanziell zu entschädigen. Seitdem wurden etwa 25 Milliarden Euro bezahlt, teils direkt an Opfer bzw. Opferverbände, teils an Israel und weitere Staaten. Dazu addieren sich Sachhilfen, unter anderem in Form von Kriegsgerät wie etwa deutscher Atom-U-Boote, deren Zahlung zu einem großen Teil durch den deutschen Steuerzahler übernommen wurde. Unabhängig davon, erklärten sich große Wirtschaftsunternehmen deutscher Herkunft zur Zahlung von etwa 10 Milliarden Euro an ehemalige jüdische Zwangsarbeiter bereit.

    Trotz Zahlung dieser gewaltigen Summen ist Deutschland dennoch nicht freier im Umgang mit seiner Vergangenheit geworden – im Gegenteil: Jeder kleinste Verweis auf die NS-Vergangenheit reicht aus, damit deutsche Politiker bereitwillig das Scheckbuch zücken um neue Entschädigungsgelder für was auch immer bereit zu stellen.

    So auch anläßlich eines „Festaktes“ zum 60-jährigen Jahrestag des Luxemburger Abkommens. Passend zu diesem Termin gelang es dem Vorsitzenden der Jewish Claims Conference, Julius Berman, nicht weniger als 80 000 „weitere jüdische Opfer des Nationalsozialismus, die den Holocaust im Osten überlebten“ aus dem Hut zu zaubern. Selbstverständlich hätten diese Opfer bislang noch keinen Cent Wiedergutmachung von Deutschland erhalten. Kurzerhand erklärte sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zur Zahlung einer Gesamtsumme von mehr als 205 Millionen weiteren Euro bereit. Jedes der 80 000 neuen Opfer soll demnach eine Sofortzahlung von 2556 Euro erhalten, was eine Gesamtsumme von 204 480 000 Euro ergibt. Weitere Zahlungen sollen in Form von Leistungen für die Pflege von 100 000 pflegebedürftigen Überlebenden sowie einer monatlichen Rente von 300,- für jeden Juden, der drei Monate in einem Konzentrationslager oder Getto inhaftiert war oder sechs Monate im Versteck oder in der Illegalität unter falscher Identität gelebt hat. Diese nicht genau eruierbaren Kosten dürften sich ebenfalls zu seiner Gesamtsumme in 3-stelliger Millionenhöhe summieren. Ungeachtet dessen, dass unter diesen nun entschädigten Personen bereits viele bereits Entschädigungsleistungen erhalten haben, ist es doch erstaunlich, wie viele Juden trotz Verfolgung und Leid bis heute überlebt haben. Da das Kriegsende nunmehr 67 Jahre her ist, müssen fast alle der „neuen Opfer“ zur Leidenszeit noch Kinder gewesen sein. Doch gerade Kinder hatten ja unter den Nationalsozialisten am meisten zu leiden, da sie nicht für die Zwangsarbeit herangezogen werden konnten. Aber die Zahlen werden schon ihre Richtigkeit haben, schließlich würde Bundesfinanzminister Schäuble angesichts der desolaten Haushaltslage und damit verbundener Einsparungen gegenüber der eigenen Bevölkerung sonst diese Gelder ja nicht bereitstellen….


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