RECONQUISTA

  • 20-04-19 10:54 Alter: 206 Tage

    Harald Lesch auf dem Weg zum BRD-Fake-News-Preis?

    Ein besonders dreister Fall von Fake-News im wissenschatflichen Gewand, finanziert mit Gebührengeldern

    Harald Lesch mit (fiktivem) Fake-News-Award
    Harald Lesch mit (fiktivem) Fake-News-Award

    Einen besonders dreisten Fall von Fake-News im wissenschatflichen Gewand, dazu noch finanziert mit Gebührengeldern, lieferte der selbst ernannte Wissenschaftsguru Harald Lesch auf Youtube, ausgerechnet in Zusammenarbeit mit einer Firma, die sich „objektiv media“ nennt.

    Unter dem Deckmantel der wissenschaftlichen Entlarvung eines Klimaquiz der AfD, das sich an Schüler der Freitagsdemonstrationen richtete, wird eine Reihe von Falschdarstellungen präsentiert.

    Lesch, der als Mitglied des Bayerischen Klimarats eine Meinung vertritt, die fürstlich dotiert wird, mimt hier den objektiven Moderator.


    Flash ist Pflicht!
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    Schon die Antwort auf die erste Frage läßt erkennen, daß Lesch und sein Hofprofessor die Frage entweder tatsächlich nicht verstanden haben oder – weitaus wahrscheinlicher – nicht verstehen wollen: Es wird eindeutig nach den Co2-Emmissionen der Menschheit gefagt – der "Experte" aber geht lediglich auf den Effekt von Co2 insgesamt ein. Um die hier verwendeten lehrmeisterhaften Kategorien anzuwenden, würde das bedeuten: Thema verfehlt – Ungenügend!

    Die These, daß die „Netto-Erhöhung“ des Co2 -Ausstoßes zu 100 % menschlichen Einflusses ist, erscheint zumindest zweifelhaft, da verschiedene Faktoren zum Anstieg des Co2-Ausstoßes beigetragen haben (u.a. Korallenriffe, kalkbildendes Plankton u.ä,).

    Die Behauptung, daß die Durschnittstemperatur des Planeten noch nie so hoch war wie heute, ist demgegenüber eine glatte Falschinformation. Sämtliche, auf unterschiedlichen Quellen (Eisbohrkerne, Pollenanalysen u.a.) basierenden verfügbaren Modelle (vgl. z. B. https://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte) bestätigen die hier von der AfD übernommene Darstellung: Demnach lag das bisherige Klimaoptimum der jüngeren Menschheitsgeschichte im Zeitraum zwischen 6000 und 4000 v. Chr. Somit ist auch die Unterstellung, die zitierten Klimamodelle würden auf einer einzigen Eiskernbohrung aus Grönland basieren, gelogen. Der letzte für die Modelle herangezogene Eisbohrkern mit einem Alter von ca. 900.000 Jahren wurde 2004 in der Antarktis geborgen.

    Diese Tatsachen nicht nur zu ignorieren, sondern vermutlich entgegen besseren Wissens der Öffentlichkeit vorsätzlich falsch zu vermitteln ist besonders dreist und ebenso erbärmlich, wie die Verwendung von Gebührengeldern, um gegen eine politische Partei zu agitieren. Das, was hier gezeigt wird, ist nicht Wissenschaft, sondern Systempropaganda auf Ulbricht-Niveau.


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